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Förderpreis

9. Förderpreis für Literatur
ausgeschrieben von Signatur e.V. und der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang eG.

1. Preis: 500 Euro 2. Preis: 300 Euro, 3. Preis: 200 Euro

 

Literarischer Wettbewerb zum Thema

„Zum Glück“

 

Schon zum neunten Mal schreibt die literarische Vereinigung Signatur e.V. zusammen mit der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang eG, Tettnang, einen Förderpreis für Literatur aus. Die Partner laden Autorinnen und Autoren alle zwei Jahre ein, bisher unveröffentlichte Texte einzusenden; das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautet:

„Zum Glück“

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können Autorinnen und Autoren mit Wohnsitz in der Bodenseeregion Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sowie in Oberschwaben und dem Allgäu. Es können lyrische oder erzählende Texte eingesandt werden. Die eingesandten Texte sollen in deutscher Sprache verfasst sein und dürfen bisher noch nicht veröffentlicht sein, auch nicht im Internet.

Umfang der Einsendung:  maximal drei Seiten DIN A4, bei Lyrik bis zu drei Gedichte (die Gesamtseitenzahl von drei Seiten darf jedoch nicht überschritten werden).

Formatierung: Schriftgröße 12pt, Zeilenabstand anderthalbzeilig, 30 Zeilen à 60 Zeichen je Seite.

Postalische Einsendung in 4 Textexemplaren, jeweils versehen mit einem frei gewählten persönlichen Kennwort (nicht: „Zum Glück), auf keinen Fall mit dem eigenen Namen.

Zusätzlich Name und Adresse des Einsenders, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, eine ausformulierte Kurzvita von maximal 650 Zeichen, gegebenenfalls eine Liste der bisherigen literarischen Veröffentlichungen in ein Anschreiben aufnehmen und dieses Anschreiben in einem Extrakuvert, versehen mit dem persönlichen Kennwort, der Einsendung beifügen.

Anschrift:     Literarische Vereinigung Signatur e.V., „Schreibwettbewerb 2020“, Vogelherdbogen 29, D-88069 Tettnang

Wir bitten um Verständnis, dass Manuskripte nicht zurückgesandt werden können.

Auch eine Teilnahme per E-Mail an ist möglich; in diesem Fall bitte „Schreibwettbewerb 2020“ als Betreff angeben, die persönlichen Angaben und das Kennwort in den E-Mail-Text aufnehmen und den Wettbewerbstext mit persönlichem Kennwort als Dateiname als pdf- oder Word-Datei anhängen.

Einsendeschluss: Dienstag, 30. Juni 2020 (Poststempel bzw. Eingang der E-Mail)

Unsere Jury wählt die drei besten Texte aus, die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und sollten bei der Preisverleihung (Dienstag, 20. Oktober 2020, um 19.00 Uhr) in der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang eG (88069 Tettnang, Lindauer Straße 6) anwesend sein und den eigenen Text vortragen. Den drei Gewinnern winken Preise in Höhe von 500, 300 und 200 Euro. Über die Platzierung der drei Texte entscheidet das Publikum der Preisverleihung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Signatur möchte außerdem eventuell eine Anthologie mit den besten Wettbewerbsbeiträgen herausgeben. Mit der Teilnahme verpflichten sich die Einsender, Signatur e.V.  ihren Textbeitrag für eine eventuelle honorarfreie Veröffentlichung zu überlassen. Die Rechte verbleiben in jedem Fall bei den Autorinnen und Autoren. Im Falle einer Veröffentlichung durch Signatur erhalten sie ein kostenloses Belegexemplar.

Lassen Sie Ihre Phantasie spielen. Welche Gedanken, welche Bilder, welche Geschichten fallen Ihnen „zum Glück“ ein?

„Zum Glück“ kann sich auf den kleinen Zufall beziehen, der einem einen unerwarteten Vorteil bringt oder einen auch nur vor Schlimmerem bewahrt: Ich bin zwar ausgerutscht und hingefallen, habe mir aber „zum Glück“ nichts gebrochen.

Es darf aber auch um das große, das umfassende Glück gehen, nach dem wir alle streben, das das Leben lebenswert macht; gibt es das überhaupt? Und was brauchen wir dazu? Geld? Erfolg? Liebe? Oder ist uns das Glück doch immer nur in wenigen, sehr kurzen und deshalb ganz kostbaren Momenten vergönnt?

Wir freuen uns auf originelle, spannende und sprachlich überzeugende Wettbewerbsbeiträge. Viel „Glück“!

Literarische Vereinigung Signatur e.V., Vogelherdbogen 29, D-88069 Tettnang, , www.signatur-literatur.de

Vorsitzende Angelika Banzhaf, Tel. 07542/ 953300

 

 

 

Rückblick Förderpreis 2018:

 

Das Siegerbild mit (von links) Jürgen Strohmeier, Ilona Schmidt, Franziska Schramm, Annette Hengge, Angelika Banzhaf und Dirk Bogen. Foto: Helmut Voith

Das Siegerbild (von links) Jürgen Strohmeier, Ilona Schmidt, Franziska Schramm,

Annette Hengge, Angelika Banzhaf und Dirk Bogen. Foto: Helmut Voith

 

 

 

Annette Hengge aus Kressbronn gewinnt 8. Förderpreis für Literatur

 

Franziska Schramm aus Konstanz darf sich über den 2. Platz, Ilona Schmidt aus Lindau über den 3. Platz freuen

 

 

„Signatur“ zeichnet drei Texte aus

von Helmut Voith

 

Tettnang - Die Freunde der Literarischen Vereinigung „Signatur“ haben am Dienstagabend, 16. Oktober 2018,  zur Verleihung der Förderpreise den Marktplatz der Volksbank wieder schnell gefüllt. Seit 2004 schreibt „Signatur“ alle zwei Jahre einen Förderpreis für Autoren aus der Bodenseeregion, Oberschwaben und dem Allgäu aus. Mit im Boot ist die Volksbank Friedrichshafen-Tettnang, die zur Preisverleihung in ihren Marktplatz einlädt und das Preisgeld für die drei Erstplatzierten in Höhe von 500, 300 und 200 Euro sponsert.

Wie Jurymitglied Lorenz Göser berichtete, hatten mehr als 70 Autoren Texte zum Thema „ausgestellt“ eingereicht, 60 erfüllten die Bedingungen. Alle Mitglieder der Jury seien studierte Germanisten und zudem schreiberfahren. 38 Texte hätte die Stimme von wenigstens einem der Juroren erhalten, keiner alle Stimmen. Fünfzehn Namen seien schließlich in die Longlist gekommen. Weit war der Rahmen von „ausgestellt“ ausgelegt worden: Handy, Internet, lebenserhaltende Apparate, Dokumente, Ausstellung, sogar die Zeit könne ausgestellt werden.

Texte haben ihre Qualitäten

Drei Autoren werden jeweils als Finalisten ausgewählt. Spannend wird es dann in Tettnang, wenn nach der Vorstellung durch den jeweiligen Paten die einzelnen lesen und am Ende das Publikum in demokratischer Abstimmung den Sieger kürt.

Vorstand Jürgen Strohmeier begrüßte im Namen der Volksbank, sein Kollege Dirk Bogen überreichte am Ende die Preise. Angelika Banzhaf, die Vorsitzende von „Signatur“, dankte der Bank für die großzügige Bereitstellung des Raumes und der Preisgelder. Strohmeier betonte, dass die Bank gerne regionale Kultur wie auch regionalen Sport fördere. Zu Beginn und zwischendurch erfreute die junge Harfenistin Samira Nowarra mit melodischen Klängen.

Jury-Pate Hajo Fickus leitete mit Bemerkungen über Arbeitslosigkeit über zum Text von Franziska Schramm aus Konstanz. Diese erzählt, wie ihre Protagonistin die Kündigung erhält und beim Händedruck ihre Hand verliert. Blut tropft auf den Boden. Geschildert wird, wie Arbeitslosigkeit den Menschen verändert, der sich am Ende wieder ganz findet, die Hand ist wieder da, das Surreale ist also geblieben.

Ilona Schmidt aus Lindau, vorgestellt von Monika Schüler, beschäftigt sich mit der Frage, wann der Mensch aufhöre, ein Mensch zu sein. In ihrer Erzählung beklagt sich eine Mumie in der berühmten Klosterbibliothek St. Gallen über ihre Zurschaustellung.

Annette Hengge aus Kressbronn wird vorgestellt von Sigrid Hülsen-Schubert. Eindrucksvoll schreibt sie über die Taxifahrt einer jungen Frau, die sich alle paar Wochen einmal in der Disco austanzt, dann ermüdet ins Bett sinkt, neben ihren Mann, der nur dank einer lebenserhaltenden Maschine noch lebt. Obwohl die beiden es einander versprochen hatten, schaltet sie den Apparat nicht ab.

Alle Texte hatten ihre Qualitäten und wurden vom Publikum gut aufgenommen. Die demokratisch ermittelte Reihenfolge der Sieger gibt letztlich eine Momentaufnahme wieder, die von vielen Zufälligkeiten bestimmt wird: Den ersten Platz belegte Annette Hengge, den zweiten Franziska Schramm und den dritten Ilona Schmidt.

(Schwäbische Zeitung Tettnang, 18. Oktober 2018)

 

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Rückblick auf die bisherigen Förderpreise:

 

 

SIGNATUR e.V. und die Volksbank Tettnang eG präsentieren die Urkunden für den Förderpreis 2008 mit dem Thema „Auf Augenhöhe“. Von links Ingrid Koch (Signatur, 2. Vorsitzende), Hubert Mayer (Volksbank, bis 2017  Vorstandsvorsitzender) und Angelika Banzhaf (Signatur, 1. Vorsitzende).


Bisherige SIGNATUR Förderpreise:

 

8. Förderpreis im Jahr 2018 zum Thema „ausgestellt“
Verleihung am 16.10.2018 in der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang in Tettnang

1. Preis: Annette Hengge aus Kressbronn mit "Überleben"

2. Preis: Franziska Schramm aus Konstanz mit "A wie Arbeitslosigkeit"

3. Preis: Ilona Schmidt aus Lindau mit "Rettung einer Mumie"

 

7. Förderpreis im Jahr 2016 zum Thema „Aus den Fugen! Aus den Fugen?“
Verleihung am 22.10.2016 in der Volksbank Tettnang

1. Preis: Jenny Griebel aus Lindau mit "Momente"

2. Preis: Dirk Wittmann aus Markdorf mit „„Alec“

3. Preis: Esther Kippe aus Kreuzlingen mit „Ausgeschränkt“

 

6. Förderpreis im Jahr 2014 zum Thema „Ins Netz gegangen“
Verleihung am 16.10.2014 in der Volksbank Tettnang

1. Preis: Margit Wolff aus Tettnang mit „Die Grauhaarige mit dem rosa Fischkescher“

2. Preis: Gila Hayo Mortensen aus Oy-Mittelberg mit „Ins Netz gegangen“

3. Preis: Osman Temur aus Lindau mit „Bordsteinkante“


5. Förderpreis im Jahr 2012 zum Thema „beflügelt“
Verleihung am 16.10.2012 in der Volksbank Tettnang.

1. Preis: Christina Pirker aus Leutkirch mit „Heute sind wir gestern“

2. Preis: Rea Revekka Poulharidou aus Friedrichshafen mit ihrem Liebesgedicht „nachts“

3. Preis: Rolf Maier aus Eriskirch mit Himmelwärts“

 

4. Förderpreis im Jahr 2010 zum Thema „Im Schatten“
Verleihung am 21.10.2010 in der Volksbank Tettnang.

1. Preis: Jytte Dünser aus Frastanz mit "Im Schatten der Berge"

2. Preis: Michaela Hanel aus Uhldingen-Mühlhofen mit "Im Schattendasein"

3. Preis: Osman Temur aus Lindau mit "Meine Archäologen"

> Einen Bericht zur Preisverleihung aus der Schwäbischen Zeitung vom 22.10.2010 finden Sie hier...

 

3. Förderpreis im Jahr 2008 zum Thema „Auf Augenhöhe“
Verleihung am 6.11.2008 in der Volksbank Tettnang.

1. Preis: Charlotte Dreßen aus Konstanz mit „Begegnung auf Augenhöhe“
>> Den Text der Gewinnerin lesen Sie hier

2. Preis: Anja Jonuleit aus Eriskirch mit „Noli me tangere“
>> Ein Interview mit Anja Jonuleit lesen Sie hier

3. Preis: Roswitha Stumpp aus Tettnang mit Lyrik, unter anderem „Liebeserklärung eines älteren Herrn“

 

 2009: Das Buch zum Wettbewerb: "Auf Augenhöhe – mal anders gesehen"
Am 22.10.2009 ist das Buch mit einer Auswahl der eingereichten Wettbewerbstexte erschienen. ISBN: 978-3-9804163-3-7 – Preis: 14,80 Euro


 

2. Förderpreis im Jahr 2006 zum Thema "Treibholz"

Verleihung am 9.11.2006 in der Volksbank Tettnang.

1. Preis: Andrea Kraus, aus Öhningen mit „Ein Tag. So liederlich“.

2. Preis: Jolanda Fäh-Weilenmann, aus Gams, Schweiz, mit „Sommerbrand“.

3. Preis: Barbara Rau, aus Maierhöfen mit „Aufmüpfigkeit“

 2007: Das Buch zum Wettbewerb: "Treibholz – abseits des Strom"

Am 30.11.2009 ist das Buch mit einer Auswahl der eingereichten Wettbewerbstexte erschienen. ISBN: 978-3-9804163-9-9 – Preis: 14,80 Euro

 

1. Förderpreis im Jahr 2004 zum Thema „Durchgeknallt"

Verleihung am 11.11.2004 in der Volksbank Tettnang.

1.Preis: Claus Probst aus Mannheim mit „Kopfschüsse“

2.Preis: Elvira Lauscher aus Ulm mit „Daddi’s Wolkenbett“

3.Preis: Julia Therre aus Nordstemmen mit „Warum antwortest Du nicht?“