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wenn DER SPIEGEL AUFHÖREN! titelt hat unsere bundestrümmermutti deutschland mit effizienz in die pleite regiert das vertrauen der bürger ist nicht mehr da das koalitionschaos desaströs es herrscht endzeitstimmung in der gurkentruppe diesem intrigantenkabinett sogar der cdu-wirtschaftsrat findet dieses sparprogramm unausgewogen & fordert einen höheren spitzensteuersatz die sparpläne auf kosten der hartz IV-empfänger vor allem ihnen das elterngeld zu streichen stigmatisiert diese leute zusätzlich & widerspricht der menschenwürde die kopfsalatpauschale ist vorerst mal geschreddert die stimmung ist desolat die autorität von bundesmutti hat sich zerfleddert ihre machtworte haben keine macht mehr sie plappert sich mächtig lächerlich mit ihren äußerungen düpiert ihre minister ihr außentsunami der möchtegernsteuersenker hat sich samt entourage um kopf & kragen neoliberalistisch an die 5%-hürde bugsiert sie haben den karren gründlich in den dreck gefahren aufhören wäre das redlichste mit neuwahlen aber es wird weiter weißgewurstelt in diesem unserem lande bis der pleitegeier alles fleddert
© Fritz Reutemann | 20.6.2010
die kinder von heute die kinder von heute ernähren sich falsch und verhungern dann oft zu tausenden die kinder von heute sind zu unaufmerksam und treten dann oft auf eine mine die ihnen die beine wegreißt die kinder von heute sind schwächlich und verwöhnt oft schon von geburt an mit aids infiziert die kinder von heute haben viel zu frühen sex aber von irgend etwas müssen sie ja leben die kinder von heute sehen zu viel gewalt wenn sie vor die türe gehen die kinder von heute wählen die falschen berufe denn kindersoldaten haben nun wirklich keine zukunft
© Hajo Fickus
da vincis code
bei so viel sarkosy
gefriert selbst mona lisa im louvre das lächeln auf den lippen
das ist der wahre da vinci code
© Fritz Reutemann
dezemberfrühe
gefrorene stille kristallisiert auf den zäunen noch hängt der wintermond gefangen im geäst die bäume schlafen nackt gegen das frühe blau wir träumen in nachtkühler ruhe von der geburt eines schuldlosen tages © Kristin Winter
Wortfrühling
am Winterkaltrothimmel bevor Nacht die Nuancen der Dunkelheit ändert Landschaft das weiße Tuch ablegt Traum der tagnachtgleichen Fantasie zwischen den Jahren den Momenten beginnt während die Welt vor dem Fenster der Zeit wohnt Anfang der mich noch sucht zukünftige Tuschespuren noch warten auf ihren Grund
Sehnsucht ist die Muttersprache der Schwarzweißverlassenen
Buntes bleibt im Herz zurück erfroren im Du verloren am Schreibtisch in Büchern die vom Leben verschont blieben © Andrea Bayer
Geborgenheit
Tropfende Eiszapfen Regenbogenperlen Wasser Licht Farbe Warum trägt meine Seele Grau?
Goldene Herbstblätter Speicher für die Wärme eines langen Sommers Warum ist mir so kalt?
Weiße Wolkenkissen Hüllen für die Romanze einer lauen Frühlingsnacht Warum bist du gegangen?
Du warst nur geborgt, du warst nie mein Eigen, du warst immer du selbst, du bist noch du selbst. Ich habe mich verloren. In dir. Geh mit mir in den Sommer zurück! © Claudia Kejwal
Im Rosentau
Im Rosentau des Lebens umgibt dich der Duft von Vergangenheit in den gefallenen Blättern. Knospen deuten in die unerreicht nahe Zukunft. © Andrea Bayer
Meer davon
im Weite verzehrenden Blick des Leuchtturmwärters Sehnsuchtgestaltender Horizont im Focus der Linse Sand im Nacken ferne Segel winken dem aus dem Meer aufsteigenden Sonnenaufgang im Pyjama Meine Füße baden bereits im Morgen Strandgut im Kopf Möwen zwitschern Zeit im Dunst der Fantasie Wortschäumende Allmacht thront auf Schaumkronen Salzige Feuchte auf heißer Haut von Sonne und Wind getrocknete Lippen Es tagträumt ich wünsch mir mein Abendrot Alle Tage stehen still hinter Meer- Dagewesenem © Andrea Bayer
Nicht nur Leute wie ich sondern auch zu vorgerückter Stunde nur noch Mist ab Wenn er denn den Boden fruchtbar macht auf den er fällt
© Sabine von Bellersheim
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