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28.10.2008: Vorankündigung Preisverleihung Förderpreis 2008 zum Thema "Auf Augenhöhe" (Schwäbische Zeitung) |
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Signatur-Literaturpreis Publikum entscheidet über tatsächliche „Augenhöhe“
TETTNANG (tab) - Unter dem Motto „Auf Augenhöhe“ haben die Volksbank und Signatur den dritten Literatur- Förderpreis ausgeschrieben. Nun stehen die drei besten Autoren des Wettbewerbs fest – wer aber welche Platzierung bekommt, darüber entscheidet das Publikum am Donnerstag, 6. November ab 19.30 Uhr in den Räumen der Volksbank Tettnang. Signatur konnte knapp 70 Autoren zum Mitmachen animieren. Das Thema war aus vielen unterschiedlichen Blickpunkten beleuchtet worden. „Über 500 Seiten musste jedes unserer vier Jurymitglieder lesen und bewerten, bis letztendlich das endgültige Resultat feststand“, erklärte die Signatur-Vorsitzende Angelika Banzhaf die nicht ganz leichte Arbeit der Jury. Signatur e.V. ist eine Vereinigung von literarisch interessierten Menschen mit Sitz am Bodensee und veranstaltet in verschiedenen Orten der Region Lesungen, Kulturgespräche, Literaturfeste und Seminare. Zusätzlich bringt Signatur ca. alle zwei Jahre ein Buch heraus, in denen sich oft die Ergebnisse der Schreibaufrufe wieder finden. Wie das Preisgeld des Förderpreises von insgesamt 1000 Euro (500 für den ersten Platz, 300 für den zweiten und 200 Euro für den dritten) verteilt wird, entscheidet nun auch das Publikum mit, welches am 6. November die drei Siegertexte hören wird und dann wählen kann. Das Ergebnis der Publikumswertung wird als eine Stimme gezählt, darüber hinaus erhält ein Mitglied der Signatur-Jury eine Stimme, sowie ein Vertreter der Volksbank, so dass eine optimale Gewichtung erreicht wird. Aber auch was die anderen Autoren sich unter dem Thema „Auf Augenhöhe“ vorgestellt haben, wird an diesem Abend gezeigt: In einer Ausstellung wird ein Auszug jedes eingereichten Textes vorgestellt werden. Voba-Chef Hubert Mayer formuliert den Grund des Engagements seines Hauses beim Förderpreis indes so: „Die Freude an der Sprache, am Formulieren und am Schreiben ist unserer Meinung nach wichtiges Gut. Dieses wollen wir nicht nur erhalten, sondern auch fördern. Gleichzeitig wollen wir, dass eine Auseinandersetzung mit der Sprache stattfindet, welche in einer öffentlichen Wertung mündet und sich der Besucher selbst eine eigenes Urteil bilden soll.“
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