Volksbank und Vereinigung Signatur „Auf Augenhöhe“ setzt stark auf die Region
TETTNANG (sz) - „Auf Augenhöhe“ heißt der Förderpreis für Literatur, hinter dem sich zum einen die literarische Vereinigung Signatur, zum anderen die Volksbank Tettnang verbirgt. „Letztere ist für uns wichtiger Sponsor, aber auch wohltuender Unterstützer regionaler Literatur“, erklärt Signatur-Vorsitzende Angelika Banzhaf. Wenn ein Förderpreis ausgeschrieben wird, ist dies meist ein umfangreiches Unterfangen. Dies wissen Signatur und Volksbank aus Erfahrung. Immerhin geht der Förderpreis in diesem Jahr in die dritte Runde. Signatur-Jury-Mitglied Roland Hainmüller erklärt: „Neben der Auswahl des Titels, welchen wir als unabhängige Jury festlegen, definieren wir das Ausschreibungsgebiet. Bei unserem Debüt „Durchgeknallt“ hatten wir Letzteres nicht bedacht und mussten knapp 800 Beiträge aus ganz Europa lesen“. Um diese Unmengen an Lese- und Bewertungsstoff (bei „Durchgeknallt“ waren es nahezu 8000 Seiten) zu reduzieren, wird bei „Auf Augenhöhe“ stark auf regionale Autoren gesetzt. Wie Hainmüller ausführt, können diesmal Schreibende aus einem Umkreis von 50 Kilometern rund um den Bodensee teilnehmen – „einschließlich Österreich, der Schweiz und dem Allgäu“. Für die drei besten Autoren, welche die Jury zur Endauswahl am 6. November zulässt, gibt es ein attraktives Preisgeld. Gesponsert wird dieses in Höhe von insgesamt 1000 Euro bereits zum dritten Mal von der Volksbank Tettnang. „Mit diesem finanziellen Beitrag wollen wir regionale Kultur unterstützen“, erklärt Hubert Mayer. „Wir wollen aber auch, und dies ist das gemeinsame Ziel von Signatur und der Volksbank, die Menschen herausfordern, zu schreiben. Gleichzeitig wollen wir, dass diese Menschen, egal welchen Alters, an ihre Stärken glauben“. Aus zahlreichen Gesprächen bei den letzten beiden Förderpreisvergaben weiß das Vorstandsmitglied der Volksbank, dass in der Region einige Schreibtalente schlummern, unter ihnen auch sehr junge, die „es wert sind, an die Öffentlichkeit gebracht zu werden“. Er fordert deshalb dazu auf, bei „Auf Augenhöhe“ mitzumachen und einen Beitrag einzusenden: „Noch haben Sie Zeit, Einsendeschluss ist erst am 30. Juni“.
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