18.06.2008: Volksbank und Signatur setzen auf die Region Drucken E-Mail

Volksbank und Vereinigung Signatur
„Auf Augenhöhe“ setzt stark auf die Region

TETTNANG (sz) - „Auf Augenhöhe“
heißt der Förderpreis für Literatur,
hinter dem sich zum einen die literarische
Vereinigung Signatur, zum
anderen die Volksbank Tettnang
verbirgt. „Letztere ist für uns wichtiger
Sponsor, aber auch wohltuender
Unterstützer regionaler Literatur“,
erklärt Signatur-Vorsitzende
Angelika Banzhaf.
Wenn ein Förderpreis ausgeschrieben
wird, ist dies meist ein umfangreiches
Unterfangen. Dies wissen Signatur
und Volksbank aus Erfahrung. Immerhin
geht der Förderpreis in diesem Jahr
in die dritte Runde. Signatur-Jury-Mitglied
Roland Hainmüller erklärt: „Neben
der Auswahl des Titels, welchen
wir als unabhängige Jury festlegen,
definieren wir das Ausschreibungsgebiet.
Bei unserem Debüt „Durchgeknallt“
hatten wir Letzteres nicht bedacht
und mussten knapp 800 Beiträge
aus ganz Europa lesen“. Um
diese Unmengen an Lese- und Bewertungsstoff
(bei „Durchgeknallt“ waren
es nahezu 8000 Seiten) zu reduzieren,
wird bei „Auf Augenhöhe“ stark
auf regionale Autoren gesetzt. Wie
Hainmüller ausführt, können diesmal
Schreibende aus einem Umkreis von
50 Kilometern rund um den Bodensee
teilnehmen – „einschließlich Österreich,
der Schweiz und dem Allgäu“.
Für die drei besten Autoren, welche
die Jury zur Endauswahl am 6. November
zulässt, gibt es ein attraktives
Preisgeld. Gesponsert wird dieses in
Höhe von insgesamt 1000 Euro bereits
zum dritten Mal von der Volksbank
Tettnang. „Mit diesem finanziellen
Beitrag wollen wir regionale Kultur unterstützen“,
erklärt Hubert Mayer.
„Wir wollen aber auch, und dies ist das
gemeinsame Ziel von Signatur und der
Volksbank, die Menschen herausfordern,
zu schreiben. Gleichzeitig wollen
wir, dass diese Menschen, egal welchen
Alters, an ihre Stärken glauben“.
Aus zahlreichen Gesprächen bei
den letzten beiden Förderpreisvergaben
weiß das Vorstandsmitglied der
Volksbank, dass in der Region einige
Schreibtalente schlummern, unter ihnen
auch sehr junge, die „es wert sind,
an die Öffentlichkeit gebracht zu werden“.
Er fordert deshalb dazu auf, bei
„Auf Augenhöhe“ mitzumachen und
einen Beitrag einzusenden: „Noch haben
Sie Zeit, Einsendeschluss ist erst
am 30. Juni“.